Brauerei Open Air
- Details
- Veröffentlicht am Sonntag, 20. Mai 2012 10:38
![]() |
Wer kennt sie nicht, die Welthits von Supertramp, der genialen Band um die beiden Gründer Rick Davies und Roger Hodson. „School“, „Dreamer“, „Give a little bit“, „The logical song“ und „Breakfast in America“, die Liste ist endlos lang und die Jungs von DREAMER aus Saarbrücken bringen sie alle originalgetreu mit Bläsern, den unverwechselbaren Stimmen und dem Wurlitzer-Piano Sound sowie einer tollen Show auf die Bühne. Seit rund 20 Jahren sind die Dire Straits nicht mehr live aufgetreten, ihre Hits sind jedoch noch immer Kult und werden auf Partys und von den Radiosendern gern gespielt. BROTHERS IN ARMS aus Mannheim lassen den Geist und die Atmosphäre dieser genialen Band auf der Bühne wieder aufleben. Sie stehen dem Original in nichts nach und versprechen ein beeindruckendes musikalisches Live-Erlebnis. Von „Walk of Life“, „Sultans Of Swing“, „Telegraph Road“, „Money For Nothing“ über „Lady Writer“ bis hin zu „Brothers In Arms“ fehlt keiner der legendären Hits.´ Alte Bekannte im Bielsteiner Brauerei-Biergarten sind die DIRTY DEEDS 79, die bereits in 2004 im Vorprogramm von Status Quo dem Publikum mit den Hits der australischen Superband AC/DC richtig einheizten. Die Bonner treten wie die Altmeister auf und covern jegliche AC/DC-Songs, so dass man meint, Angus und Konsorten stehen selbst auf der Bühne. So können sich die Gäste auch hier auf ein vielstimmiges „Highway to Hell“, „TNT“, „Hells Bells“ oder „Thunderstruck“ freuen.
4LYN - Quasar
- Details
- Veröffentlicht am Sonntag, 20. Mai 2012 10:24
![]() |
"Quasar", 4LYN sechstes Album, ist, das schon mal vorweg, wesentlich besser als der unglaublich miese Vorgänger "Hello". Es startet vielversprechend mit dem gut austarierten Breitwand-Rock-Opus "My Guide". Doch kaum sind die ersten guten Ambitionen verklungen, versteigt sich die Truppe schon wieder in die üblichen Plattheiten: Ziellos daher wabernde Elektronik in "Someone's Got 2 To Do It" schlingert durch pseudo-böses Stakkato, Schicht auf Schicht wuseln Background-Hey-Hos und nölendes Gesinge durch zu viel Pro-Tools-Effekthascherei. Das gute Laune erzwingen wollende "Club Exploitation" kokettiert mit Cheerleader-Chören, während der schablonenhafte Crossover-Zombie "Train 2.0" den Hörer mit fiesen Samples terrorisiert und so klingt, als wäre das Songwriting auf halbem Wege zu Linkin Parks "Hybrid Theory" hoffnungslos abgesoffen.
"When Alone" - immerhin - erstickt nicht im Soundbrei und hat dank gut ausgearbeiteter Melodie-Bögen und geringerem Zwang zur Hektik seine Momente. Danach wird es wieder lange düster und eine Plattitüde reiht sich an die nächste. Nur das sphärische "Frost" trumpft noch einmal kurz mit luftigem Gothik-Feeling auf, bevor das pathetische "Hollow Man" das Album farb- und konturlos beendet. Trotz propagierter Neu-Ausrichtung, neuem Label und Management, Wiederfindung und ähnlicher Wir-Künstler-resetten-uns-mal-wieder-Allgemeinplätze bleiben 4LYN wieder mal am unteren Bodensatz der Post-Nu-Metal-Modern-Alternative-Welt kleben.
4LYN auf Deutschland-Tournee:
05.05., Leer, Rock am Deich
07.07., Bochum, Bochum Total
13.07., Bremen, Breminale
20.07., Pommern, Uferrock Open Air 2012
21.07., Bad Bentheim, Stonerock Festival
11.08., Eschwege, Open Flair 2012
16.08., Zwickau, 10. Newcomer Night
24.08., Georgsmarienhütte, Hütte rockt
25.08., Lichteneck, Rockfestival
08.09., Wittlich, FestiWIL

